Sextortion ist Erpressung mit intimen Bildern oder Chats: Kriminelle bringen Opfer dazu, kompromittierendes Material zu senden — und drohen dann mit Veröffentlichung. Die Masche boomt. So schützt du dich.

Wie die Masche abläuft

  1. Ein attraktives Profil meldet sich, das Gespräch wird schnell intim.
  2. Das Gegenüber sendet (angebliche) eigene Aufnahmen und fordert deine.
  3. Kaum gesendet, kommt die Drohung: Zahlung — sonst gehen die Bilder an Familie, Arbeitgeber, Freundesliste.

Oft vergehen zwischen erstem Kontakt und Erpressung nur Stunden.

So schützt du dich

Wenn es passiert ist: 4 Schritte

  1. Nicht zahlen. Zahlung stoppt nichts — sie markiert dich als lohnendes Opfer, die Forderungen gehen weiter.
  2. Beweise sichern: Screenshots von Profil, Chat, Kontodaten der Täter.
  3. Kontakt blockieren und auf der Plattform melden.
  4. Anzeige erstatten. Sextortion ist eine Straftat; die Polizei kennt die Masche und nimmt sie ernst.

Warum ein seriöser Rahmen das Risiko senkt

Sextortion braucht zwei Dinge: dein Material und deine Identität. In einem professionellen, textbasierten Chat gibst du im Idealfall beides nicht preis — du musst keine eigenen Aufnahmen senden, und ein Anbieter mit Impressum und festen Regeln hat ein Geschäftsmodell, kein Erpressungsmodell. Warum du grundsätzlich auf eigene intime Fotos verzichten solltest, erklärt dieser Artikel.

Erotik ohne erpressbares Material?

Zur Probewoche →