Niemand liest gern Impressum und AGB — Betrüger zählen genau darauf. Dabei reichen fünf Minuten, um die wichtigsten Seriositäts-Fragen zu klären. Hier die konkrete Checkliste.

Schritt 1: Das Impressum (2 Minuten)

In Deutschland ist für geschäftliche Websites ein Impressum Pflicht. Prüfe:

Fehlt das Impressum komplett oder besteht es aus einer Briefkastenfirma in Übersee, ist der Check hier schon beendet: Finger weg.

Schritt 2: Die AGB-Schnellprüfung (2 Minuten)

Du musst nicht alles lesen — such gezielt nach drei Stellen:

  1. Vertragslaufzeit & Verlängerung: Steht dort „verlängert sich automatisch"? Dann brauchst du Kündigungsfrist und -weg — beides muss klar benannt sein.
  2. Leistungsbeschreibung: Was genau wird geschuldet? Seriöse Anbieter beschreiben ehrlich, was der Service ist (z. B. Unterhaltungs-Chat mit betreuten Profilen) — windige verstecken hier ihre Ausreden.
  3. Widerruf: Wird das 14-tägige Widerrufsrecht erklärt — inklusive der Regel, dass es bei sofort startenden digitalen Leistungen mit deiner Zustimmung erlöschen kann?

Schritt 3: Der Preis-Gegencheck (1 Minute)

Stimmen die Preise auf der Werbeseite mit denen in AGB und Bestellstrecke überein? Steht am Bestellbutton eindeutig, was er auslöst („zahlungspflichtig bestellen", Betrag, Zeitraum)? Abweichungen sind ein Alarmsignal.

Bonus: Was ein gutes Zeichen ist

Anbieter, die unangenehme Wahrheiten selbst aussprechen — etwa dass Profile team-betreut sind oder dass es kein Treffen gibt —, haben den Ehrlichkeits-Test schon bestanden, bevor du die AGB öffnest. Welche Warnzeichen es sonst gibt, fasst Rote Flaggen bei Erotik-Anbietern zusammen.

Hinweis: Dieser Artikel ist allgemeine Verbraucherinformation und keine Rechtsberatung. Bei konkreten rechtlichen Fragen oder Streitfällen helfen die Verbraucherzentrale oder eine Anwältin bzw. ein Anwalt weiter.

Impressum, Preise, Regeln — alles offen?

Zur Probewoche →